Der liegende Teppich – ein audio-visueller Kulturpodcast
Der liegende Teppich ist ein audio-visueller Podcast, der Kultur und ihre Institutionen auf eine zugängliche
und persönliche Weise sichtbar machen möchte. Das Format erscheint sowohl als reines Audioformat als
auch in kurzen, prägnanten Ausschnitten für Plattformen wie Instagram und TikTok sowie in längeren Folgen
auf YouTube.
Im Mittelpunkt steht die Idee, Kultur nicht als etwas Entferntes oder Elitäres zu präsentieren, sondern als
lebendigen Raum, der allen Menschen offensteht. Unter dem Leitgedanken „Von der Oberschule bis zur
Oberschicht“ verbindet das Projekt unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven und setzt auf eine
inklusive Vermittlung von Kunst und Kultur.
Das zentrale Gestaltungselement ist ein Teppich, auf dem die Gespräche an den jeweiligen Orten des
kulturellen Geschehens stattfinden. Der Teppich wird dabei zum visuellen Erkennungsmerkmal und zur
Corporate Identity des Formats. Ganz im Sinne von „auf dem Teppich bleiben“ erschafft er eine vertraute,
entschleunigte Gesprächssituation, die Nähe ermöglicht und die klassische Distanz zwischen
Kulturschaffenden, Institutionen und Publikum aufbricht.
Der Teppich verweist zugleich auf eine lange Kulturgeschichte. Über Jahrhunderte hinweg waren Teppiche –
insbesondere bildhafte Wandteppiche – Träger von Geschichten, Symbolen und Erinnerungen. Sie erzählten
von historischen Ereignissen, religiösen Motiven und gesellschaftlichen Vorstellungen und wurden so selbst
zu einem Medium kultureller Überlieferung. An diese Tradition knüpft der liegende Teppich an: Er sammelt
Gespräche, Perspektiven und Erfahrungen und trägt sie von Ort zu Ort weiter. Zugleich erinnert er an das
Motiv des fliegenden Teppichs aus der Märchenwelt – nicht als Bezug auf eine bestimmte Kultur, sondern
als universelles Bild für Neugier, Begegnung und das Reisen zwischen unterschiedlichen Lebenswelten. Jede
Episode wird so zu einer neuen Station einer gemeinsamen kulturellen Reise, auf der Geschichten entdeckt,
miteinander verknüpft und weitererzählt werden. Der Teppich wird damit selbst zum Erzähler und zum
verbindenden Element des Formats.
Die Gespräche folgen einer klaren Podcast-Struktur mit einem vorbereiteten Fragenkatalog, bleiben dabei
aber offen und persönlich. Die Gäste sprechen nicht nur über ihre Arbeit, sondern auch über ihre
Erfahrungen, Motivationen, Zweifel und persönlichen Zugänge zu Kultur.
Eingeladen werden Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Kulturlandschaft – unter anderem aus der
bildenden Kunst, dem Theater und der Musik. Durch eine verständliche Sprache und eine direkte
Gesprächsatmosphäre sollen Berührungsängste abgebaut und die Menschen hinter den Institutionen und
künstlerischen Positionen sichtbar gemacht werden.
Der liegende Teppich verbindet die Vertrautheit eines privaten Gesprächs mit der Vielfalt der
Kulturlandschaft. Inspiriert von nahbaren Gesprächsformaten wie „Take Me Späti“ entsteht ein Raum, in
dem Kultur spielerisch, neugierig und auf Augenhöhe erlebt werden kann.
Das Ziel ist, die Freude an Kultur und ihren gesellschaftlichen Wert für möglichst viele Menschen erfahrbar
zu machen und eine positive Vision von Gemeinschaft, Austausch und kultureller Teilhabe zu schaffen.
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